Mehr als nur Zitate platzieren

Wie SciFlow akademische Texte vom ersten Zitat bis zur fertigen Einreichung begleitet

Literaturverwaltungen sind zentrale Bausteine des wissenschaftlichen Schreibens. Der Workflow lässt sich aber über das reine Zitieren hinaus weiterdenken — SciFlow setzt dort an, wo die Literaturverwaltung endet, und trägt den Text bis zur Einreichung.

Zum Webinar am 17. September
  1. Recherchequellen finden
  2. Literaturverwaltungzotero · citavi · mendeley
  3. Schreibenstrukturiert, kollaborativ
  4. Formatierung5.000+ vorlagen
  5. Einreichungpdf · docx · jats

Der Anlass

Bibliotheken zwischen neuen Richtlinien, knapperen Budgets und offenen Fragen zu KI

Einrichtungen beschäftigen sich zunehmend damit, wie Forschende und Studierende tatsächlich arbeiten. KI verändert Möglichkeiten und Anforderungen, Budgets werden knapper, Werkzeuge und Services auf den Prüfstand gestellt.

Richtlinien werden neu geschrieben, Werkzeuge bewertet, Schulungen neu gedacht. Einrichtungen und Forschende sprechen wieder darüber, wie tatsächlich gearbeitet wird.

Wie auch immer die Antworten ausfallen — sie fallen leichter, wo auf offene, etablierte Strukturen gesetzt wird, deren Schnittstellen auch morgen noch tragen.

Nachhaltigkeit durch offene Strukturen

Zotero bleibt Zotero. SciFlow baut darauf auf.

Zotero ist offen und strukturiert. Die Bibliothek wird mit SciFlow synchronisiert, nicht einmalig übergeben: Änderungen in Zotero stehen sofort im Dokument zur Verfügung, und alle Mitschreibenden sehen die zitierten Quellen, ohne selbst ein Konto zu brauchen.

Wenn Literatur so vorliegt und dort geschrieben wird, wo auch zitiert wird, endet der Workflow nicht bei der Bibliografie. Er trägt weiter: strukturiertes Schreiben, über 5.000 Zeitschriftenvorlagen mit den zugehörigen Zitierstilen, Export als Word, PDF, HTML und JATS.

Der SciFlow-Editor mit geöffneter Referenzbibliothek: links der Text mit gesetzten Zitaten, rechts die Quellen des Dokuments und daneben die synchronisierte Zotero-Bibliothek.

Und Citavi?

Die Citavi-Schnittstelle gab es vorher und gibt es weiterhin. Wer auf Zotero wechselt, muss unter Umständen einzelne Zitierstile vom proprietären Citavi-Format auf das offene CSL umstellen. Dabei unterstützen wir.

Bei der Werkzeugauswahl

Ein Workflow ist mehr als die Summe seiner Werkzeuge.

Für Forschende und Studierende zählt nicht nur, was ein Werkzeug kann, sondern auch, wie gut es mit anderen zusammenspielt. Strukturierter Datenaustausch verbindet Prozesse und vermeidet Doppelarbeit.

Eine entscheidende Frage lautet deshalb: Wie offen ist ein Werkzeug für die Systeme und Prozesse, die danach kommen?

Bis hierhin reichte die Unterstützung bisher

Literaturverwaltung
01Literatur verwaltenzotero
SciFlow
02Im Text zitierencsl
03Strukturiert schreibenvorlagen
04Referenzen prüfenintegrität
05Einreichenpdf · jats · docx
Der Workflow von der Literatur bis zur Einreichung.
Die Literaturverwaltung bleibt, wo sie ist. Was danach kommt, baut darauf auf – ohne Medienbrüche und ohne neu anzufangen.

Referenzen prüfen, bevor das Manuskript herausgeht

Der Workflow endet nicht mit dem Schreiben. Stehen Referenzen maschinenlesbar im Text, lassen sie sich vor der Einreichung automatisiert prüfen – etwa auf zurückgezogene Arbeiten, fehlerhafte Quellen oder unklare Referenzen.

Entwickelt gemeinsam mit Grounded AI. Derzeit im Pilotbetrieb.

Integritätsbericht: Referenzen mit Prüfergebnissen wie DOI Does Not Exist, Retracted, Relevance Unclear und No issues found

Bereits an Hochschulen im Einsatz

Kassel, Bonn-Rhein-Sieg und Halle stellen SciFlow bereits zentral bereit

Heike Lebert, Bibliotheksleiterin der Hochschule Neubrandenburg
„Das wichtigste Ergebnis ist, dass sich die formale Qualität der Arbeiten von Studierenden, die SciFlow nutzen, wirklich deutlich verbessert hat. Unsere Nutzungszahlen sind kontinuierlich gestiegen — daran sehen wir, dass es sehr gut angenommen wird.“
Heike Lebert · Bibliotheksleiterin, Hochschule Neubrandenburg

Hochschule Neubrandenburg

Seit 2023 über die Bibliothek: zuerst für Beschäftigte, dann für Studierende.

Universität Kassel

Campuslizenz für alle Hochschulangehörigen, seit Mai 2024.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Angebot der Bibliothek für Studierende und Forschende.

ULB Sachsen-Anhalt, Halle

Eigene Schulungen zum Einstieg in SciFlow Authoring.

Datenhaltung

Ausschließlich deutsche Server, ISO-zertifizierte Rechenzentren in Frankfurt und Karlsruhe.

Anmeldung

SSO, OAuth2 und Shibboleth.

Export

Word, PDF, HTML und JATS — die Inhalte bleiben Ihre.

Webinar für Bibliotheken und zentrale Dienste

Vom ersten Zitat bis zur fertigen Einreichung.

Eine Stunde, in der wir den Weg von der Literaturverwaltung bis zur Einreichung durchgehen — anhand dessen, was an anderen Einrichtungen bereits läuft, mit Zeit für Ihre Fragen.

17. September, 10:00 Uhr. Die Anmeldung läuft über Zoom.

Zur Anmeldung

Häufige Fragen

FAQ

Ersetzt SciFlow die Literaturverwaltung?

Nein. SciFlow setzt auf die Literaturverwaltung auf und übernimmt, was danach kommt: strukturiertes Schreiben, Zeitschriftenvorlagen, Einreichung.

Müssen wir auf Zotero wechseln?

Nein. Schnittstellen bestehen für Zotero, Citavi und Mendeley, dazu der Import aus allen gängigen Programmen einschließlich EndNote.

Was passiert mit vorhandenen Citavi-Beständen?

Die Citavi-Integration besteht weiter. Beim Wechsel auf Zotero kann es nötig sein, einzelne Zitierstile vom proprietären Citavi-Format auf das offene CSL umzustellen. Dabei unterstützen wir.

Wie wird lizenziert?

Für Einrichtungen über die SciFlow Authoring Platform: alle Studierenden und Forschenden, unbegrenzt Dokumente und Mitschreibende, eigene Portalseiten, Nutzungsreporting und Zugriff auf die Vorlagendatenbank. Das Angebot richtet sich nach der Zahl der Studierenden und Forschenden.

Wie lässt sich SciFlow in bestehende Bibliotheksservices integrieren?

Die Einführung lässt sich gut in bestehende Angebote integrieren. SciFlow kann beispielsweise gemeinsam mit Schulungen zum Referenzmanagement vorgestellt werden. Vorlagen und Materialien stellt SciFlow bereit – die Bibliothek bleibt die vertraute Anlaufstelle für ihre Forschenden.

Was prüfen die Integritätsprüfungen genau?

Fünf Dinge: ob eine zitierte Arbeit zurückgezogen wurde oder einen redaktionellen Hinweis trägt; ob es die angegebene Quelle gibt und die Metadaten stimmen; ob eine Referenz zu dem Zusammenhang passt, in dem sie zitiert wird; wie sich Selbstzitationen und die Verteilung der Autorenschaft zum Fachüblichen verhalten; und ob im Verzeichnis Einträge stehen, die im Text nirgends zitiert werden. Das Ergebnis ist ein Bericht je Referenz, mit Begründung und Empfehlung.

Was wird bei einer Prüfung übertragen?

Standardmäßig nur das Literaturverzeichnis, nicht der Text der Arbeit. Prüfungen, die den Zusammenhang bewerten, brauchen den Volltext und müssen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung erfolgt unter Auftragsverarbeitungsvertrag, die übermittelten Daten werden nach Erstellung des Berichts gelöscht. Die Prüfungen laufen derzeit als Pilot und werden für einzelne Einrichtungen und Konten freigeschaltet.

Wo liegen die Daten?

Ausschließlich auf deutschen Servern, in ISO-zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt und Karlsruhe, mit verschlüsselter Übertragung. Dokumente werden nicht ausgewertet und nicht an Dritte weitergegeben.

Ist die Anmeldung über Shibboleth möglich?

Ja. SSO, OAuth2 und Shibboleth werden unterstützt.

Was behalten wir, wenn wir aufhören?

Die Inhalte lassen sich als Word, PDF, HTML und JATS exportieren. Intern werden Dokumente in HTML beziehungsweise HTMLBook gespeichert, Bilder in ihren Originalformaten.

Webinar für Bibliotheken — 17. September, 10:00 Uhr.

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